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Stuckateur Azubi Kevin Seittner von Eugen Schwarz
Deutsch-isrealisches Handwerker-Team saniert die Fassade des Max Liebling Hauses in Tel-Aviv
Max-Liebling-Haus in Tel-Aviv, Israel
Deutsch-isrealisches Stuckateur-Team bei der Sanierung des Max Liebling Hauses in Tel-Aviv

Deutsch-israelisches Kooperationsprojekt in Tel-Aviv

Juli 2019

Im Rahmen der Sto-Stiftung sanierten vier deutsch-israelische Handwerker-Teams die Fassade des Max-Liebling-Hauses in Tel-Aviv. Mit dabei Azubi Kevin Seitter von Eugen Schwarz.

Weiß, weißer, Tel Aviv 
An keinem anderen Ort der Welt findet sich eine so große Ansammlung von Häusern im Stil der klassischen Moderne wie in der israelischen Stadt am Mittelmeer. Dank der Sto-Stiftung erstrahlt eins dieser Gebäude wieder in einem neuen Glanz. Im Rahmen eines interkulturellen Austauschs sanierten vier deutsch-israelische Teams von Stuckateuren und Malern die Fassade des Max-Liebling-Hauses in Tel-Aviv, Israel. Die gemeinnützige Sto-Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, junge Handwerker zu unterstützen und zu fördern, organisierte und finanzierte das deutsch-israelische Kooperationsprojekt.

Mit dabei: Stuckateur-Auzubi Kevin Seitter von Eugen Schwarz
Aufgrund seiner hervorragenden Ausbildungsleistungen wurde Kevin zusammen mit weiteren Azubis des 3. Lehrjahres des BSZ Leonberg ausgewählt an dem Projekt teilzunehmen. Eine Woche lang sanierten sie Risse, trugen Tiefen- und Haftgrund sowie Oberputz an der denkmalgeschützen Fassade auf. In verschiedenen Workshops fand ein reger Austausch mit den israelischen Handwerkern statt: So konnten die deutschen Auszubildenen beispielweise viel über das richtige Mischungsverhältnis von Putz bei der salzhaltigen Luft am Mittelmeer lernen. Nach getaner Arbeit stand ebenso ein kulturelles Begleitprogramm für die Teilnehmer auf dem Programm – so wurden unter anderem die historischen Städte Jerusalem, Haifa und Akkon besucht.

Das Max-Liebling-Haus in der „Weißen Stadt“
Das von Kevin und seinem Stuckateur-Team sanierte Max-Liebling-Haus ist eines von rund 4.000 Wohngebäuden der sogenannten „Weißen Stadt“, die nach 1933 von deutschen Bauhaus-Architekten jüdischen Glaubens in Tel Aviv errichtet worden waren. Diese gehören heutzutage zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind ein schönes Beispiel für den durch das Bauhaus berühmt gewordenen „Internationalen Stil“. 2015 wurde, anlässlich 50 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel, die Komplettsanierung des Gebäudes beschlossen. Ab September dieses Jahres soll das Max-Liebling-Haus dann als „White City Center“ – einem deutsch-israelischen Dokumentations-, Vermittlungs- und Kompetenzzentrum – dienen. (lf)

Fotos: Große GmbH/ Sto Stiftung

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